Willkommen bei meinen Fototouren

Nicht jede Erinnerung beginnt mit einem bestimmten Anlass.

Manchmal reicht ein Ort, ein Spaziergang oder der Wunsch, einfach rauszugehen und die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Auf dieser Seite nehme ich euch mit auf meine Fototouren – zu besonderen Orten, durch Städte, Landschaften und manchmal auch einfach durch die Umgebung vor meiner Haustür.

Dabei geht es nicht um perfekte Fotos oder teure Ausrüstung, sondern um die Momente, die mir unterwegs ins Auge fallen und die ich durch meine Linse festhalten möchte.

Hier findet ihr alle meine Fototouren, ihre Geschichten und die Bilder, die dabei entstanden sind.


Fototour St. Florian bis Pichling

Donnerstag 01.10.2026

Heute war es endlich so weit: Meine erste Fototour nach dem Abschluss meines bisherigen Tagebuchs.

Ich bin voller Motivation in den Tag gestartet und habe mich auf den Weg nach St. Florian gemacht. Schon während der Fahrt war diese Vorfreude da. Einfach wieder raus, unterwegs sein, neue Orte entdecken und mit der Kamera Momente festhalten.

In St. Florian angekommen, ging es zuerst zum Stift. Schon von Weitem konnte ich es sehen und je näher ich gekommen bin, desto beeindruckender wurde es. Das Stift St. Florian ist wirklich ein architektonisches Meisterwerk. Dazu die wunderschöne Umgebung, der Stiftspark und die gesamte Atmosphäre – es hat sich ein bisschen wie eine kleine Traumwelt angefühlt.

Ich bin kein besonders religiöser Mensch, trotzdem hat mich die Atmosphäre in der Kirche sehr berührt. Ich habe dort einige Fotos gemacht, mich aber auch einfach hingesetzt und den Moment auf mich wirken lassen. Für einen Augenblick abschalten, durchatmen und dankbar sein für all das, was in den vergangenen Monaten passiert ist. Dieser Moment der Ruhe hat mir unglaublich gutgetan.

Danach begann der eigentliche Weg Richtung Pichling. Eine gute Stunde zu Fuß lag vor mir – durch Landschaften, Wälder und Felder. Genau das, was das fotografische Herz begehrt.

Und natürlich gab es auch die kleinen, ungeplanten Momente. Zum Beispiel das Viech, das mir während des Spaziergangs direkt in den Mund geflogen ist. Natur pur. Yay.

Auf der Strecke entdeckte ich außerdem einen riesigen Vierkanthof. Laut Maps soll es sich um den größten Vierkanthof Österreichs handeln. Egal, ob man so etwas schon vorher wusste oder völlig überraschend darauf stößt – davorzustehen und diese Dimensionen zu sehen, ist schon ziemlich beeindruckend.

Während der Tour wurde mir immer mehr bewusst, dass ich mir eigentlich eine richtig schöne Strecke ausgesucht hatte. Es gab ständig etwas zu entdecken und zu fotografieren.

Irgendwann war ich schon fast am Ziel. Ursprünglich wollte ich direkt zum Pichlinger See, dann dachte ich mir aber kurz: Vielleicht fahre ich einfach wieder nach Hause. Doch der See war schließlich gleich da. Also warum eigentlich nicht?

Ich entschied mich spontan, doch noch einen Abstecher dorthin zu machen. Genau diese kleinen Planänderungen gehören für mich mittlerweile irgendwie dazu. Es muss nicht immer alles genau nach Plan laufen.

Am Ende entschied ich mich dann, von Pichling mit dem Zug zurück in die Stadt zu fahren. Der Zug ist schneller und so geht es für mich langsam wieder zurück nach Hause.

Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, bin ich einfach froh, dass ich losgegangen bin.

Es war keine riesige oder spektakuläre Reise. Es war eine Tour durch meine Umgebung. Aber genau darin lag für mich der Reiz.

Ein schöner Ort. Gute Landschaften. Architektur. Ruhe. Bewegung. Fotografie. Kleine Zufälle. Spontane Entscheidungen. Und zwischendurch einfach mal innehalten und dankbar sein.

Das ist für mich Fotografie.

Nicht nur ein schönes Bild zu machen, sondern einen Moment wirklich zu erleben – und ihn anschließend durch die Linse festzuhalten.

Die erste Fototour nach dem Tagebuch ist damit abgeschlossen. Und ich glaube, das war definitiv nicht die letzte.